Oekumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) im Bundesasylzentrum Flumenthal SO

Im September 2019 wurde das neue Bundesasylzentrum (BAZ) oV in Flumenthal eröffnet. Seither ist die oekumenische Seelsorge mit der Aufgabe vor Ort, Asylsuchende willkommen zu heissen und zu begleiten.

Angebot

Die oekumenische Seelsorge belgeitet und unterstützt Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten und in der Schweiz Schutz und Zuflucht suchen. Sie nimmt die Menschen als Ganze wahr, mit ihren körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen. Sie begleitet sie auf einem Stück ihres Lebensweges und unterstützt sie in ihrer Perspektivensuche. Seelsorge im BAZ ist «Aufsuchende Seelsorge». Sie geht auf die Menschen zu, unabhängig von Religion und Kultur und bietet Gespräche an. Im BAZ hat der Seelsorgedienst einen eigenen Raum und es existiert ein Raum der Stille.

Was tut die Seelsorge?

Der Seelsorger Roland Luzi berät die Asylsuchenden in Einzel- und Familiengesprächen. Durch das entstehende Vertrauen sind auch tiefergehende Seelsorgegespräche möglich. Er vernetzt die Asylsuchenden zur Rechtsberatung und anderen Fachstellen. Er vermittelt Kontakte zu entsprechenden Religionsgemeinschaften in der Nähe. Singen, beten, segnen, lesen in den heiligen Schriften, also religiöse Riten und Formen des Helfens sowie Andachtsmomente, spielen eine wichtige Rolle in der Seelsorge.

Kontext und Auftrag

Der oekumenische Seelsorgedienst in Flumenthal wird von der Solothurnischen Interkonfessionellen Konferenz (SIKO) finanziell unterstützt. Die SIKO hat den OeSA beauftragt, einen Seelsorger nach Flumenthal zu delegieren. Seit 1995 besteht ein Rahmenvertrag zwischen dem Staatssekretariat für Migration (SEM), den Landeskirchen und dem Schweiz. Israelitischen Gemeindebund (SIG), wo die Bestimmungen geregelt sind.